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Tschernobyl-Jahrestag: Grüne wollen Versicherungspflicht für Atomkraftbetreiber

Köchl: Allgemeinheit soll und darf nicht länger für Katastrophen und Schäden aufkommen

Am 26.4. 1986 kam es durch menschliches und technisches Versagen die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Damals war auch Österreich massiv betroffen. „Insgesamt waren und sind hunderttausende Menschen von Atomkatastrophen betroffen. Nicht nur in Tschernobyl, sondern auch im hochtechnisierten Japan, in Fukushima, wurden und werden Menschen bei den Aufräumarbeiten gesundheitsbedrohender Gefahr ausgesetzt. Spezial-Roboter halten der Strahlungsbelastung nicht stand“, sagt der Grüne Anti-Atom-Sprecher, Matthias Köchl.

„Solange nichts passiert, profitiert die Atomlobby, für den Schaden aufkommen sollen dann die anderen“, fasst Matthias Köchl zusammen. Der Grünen fordert daher eine umfassende Versicherungspflicht für Atomkraftwerke. Mit einer Zwangs-Versicherung in ausreichender Milliardenhöhe ist Atomkraft unrentabel. „Das Risiko muss zu 100 Prozent auf die Betreiber umgelegt werden und darf im Katastrophenfall nicht von der Allgemeinheit getragen werden.“

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